Über mich

Jetzt mit 30 verstehe ich es: die Interessen, die man als Kind hatte, kamen aus tiefem Herzen. Sie waren nicht durch die Meinung von Eltern oder Gesellschaft beeinflusst.

Als Kind weiß man nicht, ob der Beruf gut bezahlt oder gefragt ist. Man macht einfach das, was Spaß macht.

Noch als Kind habe ich bei Mamas Freundinnen Zöpfe geflochten. Später bei meinen. Ich wollte immer Friseurin werden. Zum Schulabschluss haben sich die Werte geändert, aber nicht die Interessen, und neben dem Studium habe ich noch Friseurkurse absolviert. Einige Jahre blieb es eine gute Nebenbeschäftigung. Bis zum Umzug nach Deutschland, der mit sich viele Veränderungen gebracht und neue Wege geöffnet hat.

Erst einige Jahre später, nachdem ich bei der Suche nach meiner Lieblingsbeschäftigung so viel ausprobiert habe, bin ich zu dem zurückgekommen, womit ich angefangen habe. Und jetzt weiß ich, was mir am meisten Spaß macht: Frauen schöner zu machen. Zu sehen, wie ihre Augen anfangen zu strahlen, wie sich die Haltung verändert, wie sie sich im Spiegel anschauen und lächeln und auf dem Gesicht ist zu lesen: „Wie schön bin ich doch!“.